Archiv für Juli 2013

Jugendliche gestalten ihre Wege der Freiheit

Donnerstag, 04. Juli 2013

Zum 60 Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 gestalten Jugendliche aus ganz Deutschland mit ihren Ideen das große „Buch der Freiheit“.

Schülerinnen und Schüler waren beim Wettbewerb „17. Juni: Freiheit gestalten“ des Zeitbild Verlages und der Bundesstiftung Aufarbeitung dazu aufgerufen, sich kreativ mit den Ereignissen des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR auseinander zu setzen. Im Mittelpunkt der Beiträge stand die Bedeutung von Freiheit damals und heute.

Die Gewinner des Wettbewerbs wurden mit einer Preisverleihung in Berlin geehrt. Fünf Schulteams waren zur Preisverleihung aus ganz Deutschland angereist und erhielten ihre Urkunden in der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Sven Schöppach und Benedikt Wallrapp vom Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg

Klasse 10 der Valckenburgschule aus Ulm

Klasse 9 des Lilli-Martius-Gymnasiums aus Kiel

Julia Stein von der Max-Eyth-Schule aus Alsfeld

Klasse 9c des Diesterweg-Gymnasiums aus Plauen und die Klasse 11 AL der Berufsoberschule Hof

Das „Buch der Freiheit“ ist in virtueller Form mit den Beiträgen der Gewinner auf der Webseite  www.freiheit-gestalten.de online gestellt. Das „Buch der Freiheit“ enthält drüber hinaus zahlreiche didaktisch aufbereitete Informationen zum Thema Demokratie und Freiheit.

Gewalt verhindern – Integration fördern

Montag, 01. Juli 2013

Schulveranstaltung „Gewalt verhindern – Integration fördern“ in München und Berlin

Im Juni machte die Veranstaltungsreihe „Gewalt verhindern – Integration fördern“ in Berlin an der Ernst-Schering-Schule und in München an der Mittelschule in der Bernaysstraße Station. Aktionsbotschafter Ralf Moeller ging direkt an die Schulen und machte den Jugendlichen Mut an sich zu glauben: „Setzt euch Ziele im Leben, engagiert euch, macht euren Schulabschluss und habt Respekt voreinander. Ihr könnt alles erreichen, wenn ihr es wirklich wollt.“

Die bundesweite Aktion „Gewalt verhindern – Integration fördern“ will nachhaltig Gewalt bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen. Gleichrangiges Ziel ist die Integrationsförderung von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland.

Star-Moderatorin Nina Moghaddam begrüßte zahlreiche Zuschauer in beiden Städten. Namenhafte Gäste ermutigten die Jugendlichen mit ihrer ganz persönlichen Botschaft. In Berlin und München sprachen sich unter anderem für mehr Toleranz und gegen Ausgrenzung aus:

  • Kazım Erdoğan (Aufbruch Neukölln e. V.)
  • Dominik Haselbeck (mehrfacher Kickbox-Weltmeister)
  • Uwe Hück (Ex-Europameister im Thaiboxen und Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG),
  • Tina K. (I am Jonny e. V.)
  • Alois J. Meier (Vorstandsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung)
  • Die örtliche Polizei
  • Fadi Saad (Buchautor und Streetworker)
  • WEISSER RING e. V.

Außerdem zeigten die Jugendlichen auf der Bühne ihre Vorstellung von Integration und Toleranz: In Berlin führten Schülerinnen und Schüler das Theaterstück „WestSideWedding“ auf und präsentierten den selbstgedrehten Film „Gebote und Verbote“. In München zeigten die Jugendlichen mit Breakdance und einem Rap zu Goethes „Zauberlehrling“ ihr Können in Sachen Integration und Toleranz. Newcomerin Safiya ergänzte das Bühnenprogramm mit ihrer neuen Single „One Blood“.

Nach den Sommerferien wird die Veranstaltungsreihe „Gewalt verhindern – Integration fördern“ bundesweit fortgesetzt.

Die Aktion „Gewalt verhindern – Integration fördern“ wird von der Zeitbild Stiftung durchgeführt und vom Europäischen Integrationsfonds und dem Bundesministerium des Innern gefördert.

Weitere Informationen zur Aktion finden Sie hier:

www.jugendgewalt-vorbeugen.de