26.11.2014

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AUF DEN SPUREN DER FRIEDLICHEN REVOLUTION

Die Friedliche Revolution hat vor fünfundzwanzig Jahren das SED-Regime in der DDR beendet und die deutsche Wiedervereinigung ermöglicht. Zeitgleich gerieten auch in vielen osteuropäischen Ländern die politischen Verhältnisse in Bewegung und führten vor nunmehr zehn Jahren zur Osterweiterung der EU.

Die Friedliche Revolution im europäischen Kontext

„Wir sind heute zu zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise … “ – dieser Satz des damaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher sorgt noch heute für Gänsehaut. Die Ereignisse und Entscheidungen in damals noch dem so genannten Ostblock zugehörigen Ländern, vor allem in Polen, der CSSR und Ungarn, standen in Wechselwirkung mit den Entwicklungen in der DDR.

Die Friedliche Revolution und ihre europäische Dimension stehen deshalb im Mittelpunkt des Projekts „Zug in die Freiheit“. Als ein besonders einschneidendes Ereignis ist die Ausreise von DDR-Bürgern aus der Prager Botschaft der Bundesrepublik über Dresden nach Hof am 30. September 1989 im kollektiven Gedächtnis haften geblieben. Junge Reporterinnen und Reporter begeben sich deshalb auf einer Zugreise auf die Spuren der Menschen, die vor fünfundzwanzig Jahren im Herbst in einem Zug in eine zunächst ungewisse Zukunft fuhren, aber ein Ziel vor Augen hatten: die Freiheit.

Die Reporter treffen sich mit Schülerinnen und Schülern; sie machen Station in Prag, Dresden und Berlin; sie lassen sich von Zeitzeugen über die damaligen Ereignisse berichten und informieren darüber in der Zeitung und im Netz. Hier kann der Verlauf der Zugreise verfolgt werden:

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