16.07.2014

Urbanisierung

Urbanisierung wird weltweit zunehmen – Parallel steigen Anforderungen an Transportabläufe.

Die Kernfrage für diese Entwicklung lautet, wie die zukünftige Mobilität von Personen und Gütern möglichst effizient und nachhaltig organisiert werden kann. Erste Antworten geben städteplanerische Maßnahmen, technologische Weiterentwicklungen und intelligente Verkehrssysteme.

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Arbeitsblatt 1: Urbanisierung als weltweiter Trend

Urbanisierung nimmt weltweit zu – immer mehr Menschen leben in Städten. In Schwellen- und Entwicklungsländern entstehen zunehmend Megacities mit über 10 Mio. Einwohnern. In den Industrieländern wachsen die Großstädte ebenfalls, wenn auch nicht so rasant. Hier steht der Begriff Urbanisierung eher für die wachsende Akzeptanz städtischer Lebensweisen und Wertvorstellungen, die sich etwa in der trendbewussten Nutzung neuer Mobilitätsangebote (Car-Sharing, Fernbusreisen) oder dem „to go“-Konsum äußern.

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Arbeitsblatt 2: Megacities und Infrastruktur

Da Megacities häufig rasant und weitestgehend ungeplant wachsen, können ihre urbanen Infrastrukturen oftmals weder angemessen erhalten, noch ausgebaut werden. Dies zeigt sich beispielsweise bei der Trinkwasser- und Energieversorgung, bei der Entsorgung von Abwasser und Müll und bei Verkehrsverbindungen für individuellen und öffentlichen Personennahverkehr. Diese Herausforderungen können lediglich durch eine integrierte, ganzheitliche Städte- und Verkehrsplanung mit allen Beteiligten angegangen werden.

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Arbeitsblatt 3: Städte der Zukunft

Neben den aktuellen Herausforderungen in Großstädten, wie etwa Luftbelastung oder Verkehrsengpässe, bieten urbane Räume ein großes Entwicklungspotenzial für ihre Bewohner: Kurze Wege von A nach B, zahlreiche Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe und ein hohe Chance auf steigende Lebensqualität sind nur wenige Beispiele für Vorteile, in der Stadt zu leben. Auch lassen sich nur dort Neuerungen, z. B. bei Energieeffizienz und Mobilität, rentabel umsetzen. Einen vergleichsweise neuen Blick in die Zukunft zeigen Regionen, in denen Städte von Null an komplett neu geplant und errichtet werden. Sie bieten die seltene Möglichkeit, innovative alternative Konzepte zum Leben, Arbeiten und Mobilsein flächendeckend zu erproben.

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Arbeitsblatt 4: Urbanisierung in Deutschland und Europa

Stadt – Land – Fluss: Seit wann gibt’s eigentlich Städte? In Deutschland entstanden sie häufig aus antiken römischen Siedlungen oder später um Burgen und Klosteranlagen. Im Mittelalter lebte der größte Teil der europäischen Bevölkerung auf dem Land – in den Städten sammelten sich vorwiegend Kaufleute und Handwerker. Erst mit der Industrialisierung (ab ca. 1850) änderte sich dies spürbar und eine Welle der Urbanisierung setzte ein.

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Arbeitsblatt 5: Urbanisierung und funktionale Gliederung

In Deutschland sind Städte heutzutage hoch ausdifferenziert. Sie bieten eine Bandbreite an Ausbildung und Arbeit ebenso wie die Möglichkeit zum zentrumsnahen oder beruhigten Wohnen. Es sind diese diversen Funktionen der Stadt, die zur Herausbildung verschiedener Viertel geführt haben. Drei grundlegende Modelle lassen sich in der funktionalen Gliederung der Stadt erkennen: Das Kreismodell, das Sektorenmodell oder das Mehr-Kern-Modell.

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Arbeitsblatt 6: Urbanisierung und Konsumverhalten

Urbanisierung beschreibt gerade in den Industriestaaten das soziale Phänomen der raschen Akzeptanz städtischer Lebensweisen und Konsumgewohnheiten. Eine hohe Bevölkerungsdichte und steigende Lebensqualität ermöglichen innovative Serviceangebote, wie z. B. Car-Sharing. Ein aktueller Trend sind die zunehmenden Online-Bestellungen von Gütern und Lebensmitteln, die für den Anstieg der Paket-, Kurier- und Expresslieferungen und deren Rücknahme sorgen.

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Arbeitsblatt 7: Urbanisierung, Globalisierung und Weltwirtschaft

Die zunehmende wirtschaftliche Vernetzung rund um den Globus von Volkswirtschaften, Dienstleistungen und Unternehmensstandorten spiegelt sich u. a. im Anstieg des grenzüberschreitenden Transportes von Personen und Gütern wider. Sinkende Transportkosten durch kontinuierlich verbesserte Effizienz der Verkehrsträger machen diese größere Mobilität möglich. Verkehrswege und Ballungszentren stehen dennoch vor der Herausforderung, den wachsenden Verkehr zu optimieren, um Belastungen für Klima und Umwelt weiter zu reduzieren.

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Arbeitsblatt 8: Güterverkehr, Logistik und Arbeitsmarkt in einer urbanisierten Welt

Gerade der steigende Bedarf an Transportkapazitäten führt zu einer erhöhten Nachfrage an Know-how bei der Streckenplanung und bei den effizientesten Verkehrsmitteln. Transport und Logistik gehören somit zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen Deutschlands, ebenso die Automobilbranche mit ihren Herstellern und Zulieferern für Lkw, Transporter und Busse. Daher gehört es für diese Unternehmen zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit, Fachleute für international funktionierende Lieferketten und für zukunftsfähige Nfz-Lösungen auszubilden und einzusetzen. Ihre Berufsbilder sind dabei so vielfältig wie ihre Herausforderungen.

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Arbeitsblatt 9: Voll in der Spur – Personentransport und Klimaschutz

Es gibt verschiedene Lösungsansätze, um Verkehrsengpässe in wachsenden Städten zu reduzieren. Ein Weg ist der Aufbau eines neuen Verkehrssystems als Ergänzung zu den bereits vorhandenen. Das Bus-Rapid-Transit-System beispielsweise setzt auf den Omnibus samt exklusiver Fahrspuren für den reibungslosen öffentlichen Personentransport. Ein anderer Weg ist die individuelle Kombination von bereits vorhandenen Verkehrsmitteln mittels innovativer Streckenplanungs-Apps, was erst durch die digitale Entwicklung möglich wird. Diese Lösung hilft, wenn vorhandene Infrastruktur nicht mehr erweitert oder modifiziert werden kann.

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Arbeitsblatt 10: Vernetzung im Personen- und Gütertransport

Die neuartige technologische Vernetzung der Fahrzeuge miteinander und mit der Infrastruktur ermöglicht eine Effizienzsteigerung des gesamten Verkehrs. So können beispielsweise drohende Verkehrsverdichtungen und Alternativrouten an Autos und ihre Fahrer übermittelt werden, so dass Staus gar nicht erst entstehen. Die konsequente Weiterentwicklung der Vernetzung ist das sogenannte automatisierte Fahren – das Fahrzeug übernimmt dabei stufenweise die Aufgabe des Fahrers bis hin zur vollautomatisierten Steuerung.

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Arbeitsblatt 11: Intermodaler Verkehr in Deutschland und weltweit

Der weltweite Güterverkehr wird über verschiedene Verkehrsträger abgewickelt. Containerschiffe, Flugzeuge, Bahn und Lkw verfügen dabei über spezifische Stärken. Ob ein Transport beispielsweise per Bahn oder Nutzfahrzeug sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie z.B. Entfernung, Art und Gewicht des Gutes, Transportauslastung, Leerfahrtenanteil und die zur Verfügung stehende Transportfläche - Alles Faktoren, die es für die effizienteste Streckenplanung zu berücksichtigen gilt. Doch nur das Nutzfahrzeug hat dabei die Fähigkeit, Güter bis an die Bordsteinkante abliefern zu können.

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Arbeitsblatt 12: Innovationen

Bei der Forschung und Entwicklung von zukunftsfähigen Transportfahrzeugen für Menschen und Güter stehen Maßnahmen rund ums Nutzfahrzeug im Fokus. Dazu zählen u. a. die Entwicklung alternativer, sprich postfossiler Antriebe, die Reduzierung des Luftwiderstandes durch aerodynamische Maßnahmen, die Verringerung des Fahrzeuggewichts durch alternative Konstruktionsmaterialien und die intelligente Vernetzung von Verkehrsträgern und Infrastruktur. Darüber hinaus müssen alle am Verkehr Beteiligten ihre Möglichkeiten zur Entlastung von Umwelt und Klima ausschöpfen.

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Arbeitsblatt 13: Herausforderungen für den Transport von morgen

In ihrer Verkehrsprognose für das Jahr 2030 geht die Bundesregierung von einem weiterhin wachsenden Güter- und Personentransport aus. Daraus ergeben sich Herausforderungen etwa in Hinblick auf die Wahrung nachhaltiger Lebensqualität oder in Bezug auf den Ressourcen- und Klimaschutz, gerade auch in urbanen Ballungsräumen. Der Aktionsplan „Güterverkehr und Logistik“ der Bundesregierung formuliert diesbezüglich Ziele und Maßnahmen, die von allen Beteiligten umgesetzt werden müssen, um erfolgreich zu sein.

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Arbeitsblatt 14: IAA Nutzfahrzeuge

Die ständig steigenden Ansprüche an die Mobilität von Personen und Gütern erfordern innovative Lösungen. Welche Neuerungen fahrzeugseitig dazu beitragen können, wird auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover zu entdecken sein. Hersteller und Zulieferer der weltweiten Nutzfahrzeugbranche stellen ihre Premieren einem kritischen internationalen Publikum vor. Schulklassen können sich über die Innovationen bei Umwelt- und Klimaschutz, Sicherheit, Logistik und Telematik/Vernetzung informieren und zu möglichen Ausbildungs- und Karrierewegen bei den ausstellenden Unternehmen recherchieren. Mit einer speziellen Aktion für Schulen ist ein stark reduzierter Eintrittspreis für Kurse und Klassen auf die IAA Nfz möglich.

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