Wald und Holz

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Die Wälder in Deutschland leiden bereits heute unter den klimatischen Veränderungen. Sie sind in der Vergangenheit durch den Menschen beeinflusst und in der Struktur verändert worden. Der aktuelle Klimawandel droht nun die Anpassungsfähigkeit der Wälder zu überfordern. 

Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung wird daher künftig immer wichtiger. Als einer der wesentlichen Maßnahmen gilt der Waldumbau von Reinbeständen in standortgerechte, artenreiche Mischbestände. Neben dem Waldumbau ist auch eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes wichtig. Hierzu gehört die Nutzung der nachwachsenden Ressource Holz. Sie dient der Sicherung der Kohlenstoffspeicherung, wenn Holz als Baustoff oder Werkstoff genutzt wird. Neben den Fragestellungen zu den Auswirkungen des Klimawandels und des klimagerechten Waldumbaus, können auch diese bioökonomischen Themen durch das Bildungsmaterial den Schülerinnen und Schülern nahegebracht werden. 

Zeitbild WISSEN Wald und Holz
Das Wissensmagazin mit Arbeitsblättern (36 Seiten) erscheint Mitte/Ende Januar 2022. Sie können es für Ihren Unterricht kostenfrei bestellen:
www.info@zeitbild.de

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Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoff

Eine Tonne trockenes Holz enthält ca. 50 Prozent Kohlenstoff (C).
Kohlenstoffdioxid (CO2) hat eine molare Masse von 44 Gramm,
bei Kohlenstoff (C) sind es 12 Gramm.
Das Massenverhältnis von CO2 zu C ist somit 44/12 = 3,67.
1 t Holz = 0,5 t Kohlenstoff (C)
0,5 t Kohlenstoff (C) x 3,67 = 1,83 t Kohlenstoffdioxid (CO2)

Für eine halbe Tonne Kohlenstoff, die in einer Tonne Holz steckt, wurden
vom Baum etwa 1,83 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entnommen.